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Tennisspieler war beim Jubiläumsturnier der Gehörlosen-Bergfreunde in München

Anläßlich des 50-jährigen Bestehens der Gehörlosen-Bergfreunde München war die Faustballmannschaft schon im letzen Jahr zu einem Turnier eingeladen worden.
Am Morgen des 6. Juni 2003 trafen wir uns um 4.30 Uhr in Koblenz und dann ging es mit einem Kleinbus los nach München, wo wir nach 3 Pausen (für Rauchen und Kaffee trinken) um 10.30 Uhr angekommen waren.
Nach Ankunft in München fuhren wir zum Bio-Bauernhof "Bio-Kreis" in Glonn. Dort gingen wir zum Restaurant, wo gutes Fleisch ohne Behandlung ("Bio ist Natur") angeboten wurde. Wir haben sehr gut gegessen, was auch etwas teuer war. Durch Zufall war auch Landwirtschaftsministerin Renate Künast (von "Die Grünen") anwesend.
Abschließend fuhren wir nach Ismaning zum Telekom-Hotel, um die reservierten Zimmer zu beziehen. Am Abend sind wir zum Treffen zum GL-Zentrum gefahren. Am Samstag, den 7. Juni 2003 sind wir nach dem Frühstück nach Feldkirchen (nicht in Neuwied, sondern in München) zum Sportplatz gefahren.
Der Sportplatz war sehr gut und es gab keine Probleme beim Turnierablauf von Fußball, Feldfaustball und Tennis. Dabei konnte man die spielfreien Zeiten zum Zuschauen bei viel Sonnenschein nutzen. Dabei haben wir auch einen Sonnenbrand wie auf dem Grill geholt. Beim Faustball spielen hat auch
Walter Kill mitgemacht und er konnte gut aufschlagen, trotzdem wurde das Spiel gegen Mannheim verloren, was nicht schlimm war. Unsere Mannschaft wurde durch 2 Spieler von GBF München und Mannheim als Leihspieler verstärkt, da unsere kleine Mannschaft mit Christoph Scheike, Daniel Scheike, Jürgen Päglow und Walter Kill zu schwach war. Von den teilnehmenden Mannschaften haben wir nach GBF München und Mannheim den 3. Platz vor GSV München belegt. Bei Anmeldung haben wir erfahren dass auch eine Mannschaft aus Frankreich angemeldet hat, doch sie haben ein falsches Kreuz auf Anmeldeschein gemacht, weil sie für Fußball anmelden wollte. Somit konnten die Fußballer aus Frankreich und Holland sehen, wie Faustball gespielt wird. Sie waren interessiert und begeistert und wollen vielleicht auch in Holland und Frankreich mit Faustball probieren, weil es für sie eine neue Sportart ist. Am Abend sind wir mit der S-Bahn zum Galaabend mit Essen und Theatersketche zum Rathaussaal am Marienplatz in der Altstadt von München gefahren. Es war ein sehr schöner Abend gewesen. Am folgenden Sonntag, den 8. Juni 2003 war für uns spielfrei und sind mit der S-Bahn zum Bummeln nach München gefahren. Dabei waren wir auch im "Englischen Garten", wo wir über den sehr großen Park überrascht waren und wegen der langen Spazierwege ganz toll fanden. An diesem Tag war es auch wieder sehr heiß. Später waren wir wieder in der Stadt und haben die Frauenkirche besucht und das berühmte Kaffeehaus "Dallmayr" angeschaut. Neben Faustballturnier und anderen Turnieren hat auch ein internationales Tennisturnier stattgefunden, woran die Herrenmannschaft mit den Tennisspielern Patrick Hoffmann und Johannes Bildhauer teilgenommen haben und von insgesamt 16 Mannschaften unter heißen Wetterbedingungen den 11. Platz belegen konnten.
Am Abend war die große Siegerehrung, wo auch viele Danksagungen und Glückwünsche übermittelt wurden. Im großen Festzelt, das neben dem GL-Zentrum aufgebaut wurde, wurden wieder Theatersketche aufgeführt. Wir haben uns dort mit
viel Unterhaltung bis ca. 2.00 Uhr aufgehalten, bevor wir uns auf dem Heimweg gemacht haben. Im Kleinbus sind wir bis nach Neuwied durchgefahren, wo wir zum Sonnenaufgang um ca. 7.50 Uhr angekommen waren. Den Bus haben abwechselnd Daniel Scheike und Jürgen Päglow gefahren. Als Mitfahrer im Bus waren dabei: Johannes Bildhauer, Patrick Hoffmann mit Freundin, Fritz Salomon (aus Düsseldorf), Walter Kill und Christoph Scheike.
 

>Text: Christoph Scheike / Fotos: Jürgen Päglow<