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Demo gegen Atomkraft in Koblenz mit
Gebärdensprachdolmetscher
Rund 2000
Demonstranten haben sich am Montag, den 26. April 2010 in Gedenken an die
Tschernobyl-Katastrophe von 1986 an einer Abschlusskundgebungsdemo gegen
Atomkraft auf dem Zentralplatz in Koblenz beteiligt. Bei dem Reaktorunfall
der früheren Sowjetunion (UdssR) kamen vor 24 Jahren nach Schätzungen ca. 70
000 Menschen ums Leben und 100 000 erlitten akute Gesundheitsschäden.
Die Demonstration sollte unter anderem auf die Gefahr einer Wiederholung
eines Reaktor-Gaus aufmerksam machen. So zog die Menschenmenge mit einem
symbolischen Atom-Müll-Transport von der Rheinweise auf dem Oberwerth durch
die südliche Vorstadt bis auf den Zentralplatz.

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v.l.n.r.: W. Huffer-Killian,
Kathrin Becker (Gebärdensprachdolmetscherin); Umweltminister Marigt
Conard u. Egbert Bialk
Foto: Hajo Wilbert |
Auf der Bühne der Abschlusskundgebung waren die verschiedenen ReferentInnen
anwesend, wie z.B. die Umweltministerin Margit Conrad von Rheinland-Pfalz
und MDL David Lagner (SPD) – ihr Motto lautete „Atomkraft? - Nein, Danke!
Energiewende? Jetzt!"
Frau Eva Huffer von der IDF- Beratungsstelle Neuwied, kam auf die Idee
bei der Veranstaltung einen Gebärdensprachdolmetscher einzusetzen. Und zwar
Frau Kathrin Becker, stattliche anerkennte Gebärdensprachdolmetscherin vom
Berufsbildungswerk Neuwied. Die Kosten übernahmen Mitorganisator Egbert
Bialk und Werner Huffer-Killian. Frau Becker übersetzte nicht nur für die
hörgeschädigten TeilnehmerInnen, sondern auch für die
gebärdensprachfreundlichen Leute.
Armin Hasselbach |